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aboutus

Vanessa & Richard

Es war schon immer unser Traum, in der Natur zu leben, aber noch wichtiger war es, mit der Natur zu leben. Die Besitzerinnen eines fast unberührten, wunderbaren Stück Landes, gaben uns die Möglichkeit, uns um Dieses zu kümmern.  Wir begannen dort in einem Wohnwagen zu leben und wir nutzen Strom und warmes Wasser ausschließlich von der Sonne.  Auf einer Fläche von 40.000 m² gibt es ca. 400 Olivenbäume, 40 Obstbäume und wir haben einen eigenen Gemüsegarten. Wir verwenden keine Chemikalien, weil wir auf die Kraft der Natur vertrauen. Wir lieben die biologische Art und Weise und diese Liebe geben wir direkt an unsere Produkte weiter und versuchen  den Verbrauch von kommerziellen Produkten zu reduzieren; wir teilen mit unseren Nachbarn.

Wir ernten alle Geschenke der Natur 100% von Hand. Wir verwenden, was wir finden.


 

WARUM WIR UNSERE OLIVEN PER HAND ERNTEN?

Seid Jahrhunderten werden Oliven traditionell per Hand geerntet. Es gab schlichtweg keine anderen Methoden. Warum sollten wir das nicht beibehalten? Ganz wichtig ist uns zu erwähnen, dass es vollkommen nachvollziehbar ist, dass die maschinelle Ernte die Handernte weitestgehend abgelöst hat. Die Preise des Olivenöls fallen  immer weiter ins unermessbare, so werden Bauern gezwungen immer mehr Olivenhaine zu bearbeiten um ihr überleben zu sichern und die Kosten für die Ernte zu decken. Traurig aber wahr -  die Kosten für Benzin sowie Werkzeuge steigen, die des Öles sinken in den Keller. Wohin das noch führen wird, weiß derzeit Niemand. Doch nun zurück zu uns:

Wir hatten unheimlich viel Respekt davor, unsere ca vierhundert Olivenbäume per Hand zu ernten. Von Einigen wurden wir sogar belächelt und nur Wenige glaubten an unseren Erfolg. Da es für uns auch völliges Neuland war, haben wir uns zuerst bei einem guten Freund, freiwillig und ohne Bezahlung zur Olivenernte gemeldet. Es war ein unheimlich anstrengender, kräftezehrender aber sehr lehrreicher Tag. Wir haben viel gefragt und Dimitri hat sein Wissen gerne mit uns geteilt. Die Ruhe, das Vögelzwitschern und die unglaubliche Aussicht haben den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Dieser Tag hat uns ein bisschen Angst genommen und unsere Entscheidung zur Handernte bestärkt. Am 17.11.2019 war es dann endlich so weit. Ausgestattet mit Netzen, Lanadis (kleinen Handkämmen), einer Langsäge und Astscheren begannen wir mit der Ernte. Tolles Wetter, tolle Stimmung und ein durchaus ansehnliches Ergebnis, haben uns bereits am ersten Tag  gezeigt, die Ernte per Hand war die absolut richtige Entscheidung und wir bleiben dabei!

UNSERE BEWEGGRÜNDE FÜR DIE ERNTE PER HAND

  • Erhaltung alter Traditionen

  • Respektvoller Umgang mit der Natur

  • Ruhe und Raum für Gespräche

  • Meditativer Charakter

  • Steigerung der Ölqualität

  • Schonende Behandlung der Bäume

  • Ein tolles Gefühl etwas so Wertvolle mit den Händen zu leisten

  • Keine hohen Investitionskosten

NACHTEILE DER OLIVEN ERNTE PER HAND

 

  • Es ist schwierig die Mindestmengen bei kurzer Lagerung der Oliven für die Weiterverarbeitung in der Ölmühle zu erreichen

  • Man schafft nur wenige Bäume am Tag

  • sehr hoher Zeitaufwand

  • Körperlich anstrengend




 

GESUNDHEIT

Es gibt Griechen die schwören darauf: Trinke jeden Tag ein Glas Olivenöl und du wirst ewig leben. Es mag sein dass dies nicht jedermanns Traumvorstellung eines schönen Frühstücks ist, jedoch ist die gesunde Wirkung des  Extra Virgin Öles bei täglichem Verzehr längst wissenschaftlich bewiesen.

Viele gesundheitliche Vorteile des Öls sind seit Jahren weltweit bekannt, und je mehr sich Forscher mit dem Produkt beschäftigen, desto mehr neue Erkentnisse kommen dazu.

Ein typischer Tag bei der olivenernte

QUALITÄT

Das beste Olivenöl der Welt ist das Olivenöl "Extra Virgin" oder auch "Extra Nativ" genannt. Dies bedeutet, dass das Öl natürlich und von hervorragender Qualität ist.

Der Säuregehalt des Öls ist grundlegend für diese Bezeichnung.  Je besser das Öl - desto geringer der Säuregehalt. Dieser kann
darf nicht mehr als 0,8 % betragen. Die Sorgfalt bei der Ernte beeinflusst dies, so dass der Säuregehalt enorm ansteigt, wenn z.B. Oliven zu reifen Oliven verarbeitet werden - der Zeitpunkt der Ernte ist entscheidend.
Mit einem Spitzenwert von 0,25 Prozent ist unser Öl der glückliche Träger des Namens "Extra Native".

Erstaunlich ist, dass man in jedem Supermarkt nur Öle mit dem Namen "Extra Native" kaufen kann. Die weltweite Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Olivenöl kann jedoch überhaupt nicht befriedigt werden.  Deshalb gibt es eine beeindruckende Menge an Verfälschungen. Insider gehen davon aus, dass bis zu 40 Prozent der Öle mit minderwertigen Produkten vermischt sind und nicht einmal die Bezeichnung "Extra Natives Olivenöl" tragen sollten.  Oft sind die Verfälschungen so gut, dass selbst die erfahrensten Tester darauf hereinfallen.


Eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale ist, dass unser Öl trüb ist. Dies zeigt, dass das Öl frisch und kalt gepresst ist, d.h. dass es nicht flitriert ist.
Dieses frische Olivenöl zeichnet sich durch seine Bitterkeit und Schärfe aus.

Was ist bei ungefiltertem Öl zu beachten?

Mit der Zeit setzen sich kleine Schwebeteilchen, die sich noch im Öl befinden, am Boden der Flasche ab. Dies ist nicht schädlich, sondern ein ganz natürlicher Prozess.

Im Gegensatz zu einem weit verbreiteten Irrglauben ist Olivenöl sehr gut erhitzbar - es eignet sich zum Braten genauso gut wie zur Zubereitung von kalten Speisen wie Salaten etc.

GALERIE

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Schon der Beginn am Tag der Ernte ist entscheidend. So treffen wir uns früh morgens zu einem gemeinsamen Frühstück. An dieser Stelle möchten wir uns bei all unseren Helfern bedanken, die während der Olivenernte 2019 ihren unermüdlichen Einsatz gezeigt haben. Mehr dazu im Tagebuch. Es wird kurz besprochen, welche Bäume heute geerntet werden und was unser Tagesziel ist. Dann legen wir die bis zu 100m² großen Netze um die Olivenbäume aus. Systematisch werden nun alle Äste mit Oliven, die auch sonst gestört hätten, abgesägt und auf dem Netz mit einer Astschere zerschnitten und sorgfältig gekämmt. Dabei ist es absolut wichtig, sich auf den Netzen vorsichtig zu bewegen, um nicht auf die Oliven zu treten. Das sieht zugegebenermaßen oft sehr komisch aus. Wenn alle Oliven abgekämmt sind, werden die Oliven von Zweigen und Blättern gereinigt. Da wir uns die Maschine zum Reinigen nicht leisten konnten, hatten wir eine tolle Idee, die uns viel Zeit und Nerven erspart hat, dazu gibt es einen Beitrag in unserem Tagebuch. Danach werden die Oliven von Hand in die Säcke gefüllt.
Bei der kurzen Mittagspause sitzen wir gemütlich in der Natur. Nach kleiner Stärkung  geht es weiter, alle sind gut gelaunt und in bester Form. Der Tag vergeht wie im Flug, Baum für Baum streifen wir durch den Olivenhain. Der Höhepunkt des Tages ist das Wiegen am Abend. Hier sehen wir erst, ob unsere Leistung des Tages gut genug war. Zufrieden und erschöpft sitzen wir abends meist noch lange zusammen und haben eine tolle Zeit.

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